02.10.2022: Auf den Spuren Moses

Ein neuer Tag. 🤗

Am frühen Vormittag stand die Besichtigung einer Moschee auf dem Programm. Sonntags ist diese Moschee nämlich keine Moschee, sondern ein Museum. Deswegen ist ein Besuch möglich.

Die blaue Moschee von Amman:













Innen ist diese Moschee relativ unspektakulär. 3.000 Gläubige finden darin Platz.









Die heutigen Gebetszeiten:



Im Anschluss ging es raus aus der Hauptstadt Amman. Ziel war die Stadt Madaba. Der 730 Meter hoch gelegene Ort mit ca. 100.000 Einwohnern ist als die Mosaikstadt weithin bekannt, vor allem auch, weil hier die berühmte Palästina-Landkarte einen Kirchenboden ziert. 
Diese Palästina-Landkarte findet sich in der griechisch-orthodoxen Kirche St. Georg. Die 6 x 15,5 Meter große Karte stellte ursprünglich das Gebiet von Unterägypten bis zum heutigen Libanon, zwischen Mittelmeer und etwa der Linie Amman - Petra, in eher panoramaartiger Ansicht dar. Leider wurden große Teile infolge von Feuerbestattungen in der ursprünglichen Kirche, aber auch infolge des Neubaus der Georgskirche, beschädigt.
Die Karte stammt aus dem 6. Jahrhundert, etwa 2,3 Millionen Steinchen mussten zum damaligen Gesamtbild von 6 Meter Breite und bis zu 25 Meter Länge zusammengesetzt werden. 















Hier die Landkarte in der Übersicht:



Zum Mittagessen hat der local guide mal wieder bestes Essen besorgt. Dieses Mal ein Falafel-Sandwich.







Ein Besuch einer „Mosaik-Werkstatt“ in Madaba ist natürlich Pflicht. Bei der besuchten Mosaik-Werkstatt arbeiten viele Menschen mit Handicaps oder auch Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt nur schwer vermittelbar sind. Da die Arbeit sehr anstrengend ist und daher sowieso nur wenige Stunden am Tag erledigt werden kann, passt das hier ganz gut zusammen.











Anbei ein paar Werke:











Wirklich sehr beeindruckend.

Weiter zum Berg Nebo.
Dem Alten Testament zufolge zeigte Gott Moses „das Gelobte Land“ vom 710 Meter hohen Berg Nebo aus. Hier soll Moses auch gestorben sein.

























Die Außenanlage war richtig toll. Und der Ausblick erst.











Die sogenannte Aleppo-Kiefer. 







Am linken Bildrand ist das Tote Meer.



Aufgrund der Verdunstung des Toten Meeres ist die Sicht immer eher schlecht.



Nun waren rund 1.200 Meter Höhenunterschied auf dem Weg zum Toten Meer zu überwinden. Denn das Tote Meer liegt auf momentan 430 Meter unter dem Meeresspiegel und sinkt im Schnitt einen Meter pro Jahr.

Die Lobby des Hotels:



Ausblick vom Balkon:


 
Auf der anderen Seite sieht man Israel. Die Grenze zu Israel verläuft in der Mitte des Toten Meeres.
Das Tote Meer selbst hat eine Tiefe von 390 Meter. Der Salzgehalt liegt bei ca. 30%. Zum Vergleich: das Mittelmeer hat einen Salzgehalt von 3%.

Vom Hotel aus muss man ein ziemliches Stück runter laufen, bis man am Ufer des Toten Meeres angekommen ist.













Was da gekichert und gelacht wurde. 😂 Der Auftrieb ist echt arg. Und wenn man einmal liegt, kommt man kaum mehr auf die Füße. Und ja, es ist so.. Die Haut ist danach sowas von samtig. ☺️

Das Hotel ist super.






Der Sonnenuntergang war ein Traum.






Auf der anderen Seite „leuchtet“ auf den Bergen Jerusalem und Betlehem.



In diesem Sinne - bis morgen.

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